Bücher

 

Vielleicht schaffen wir’s ja mal, alle Bücher des Blatt-Verlages Seite für Seite einzuscannen und auf dieser Internet­seite zur Verfügung zu stellen. Wünschen tun wir’s uns …

 

 
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Stadtbuch für München 1976/77

 

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Das Vorwort zum Buch, auf Seite 3, vom ersten bis zum letzten Punkt:

 

... ist das erste Stadtbuch, das wir machen („Man merkt’s … man merkt’s!“). Die Pläne lagen lange genug in unseren Köpfen u. Schubladen herum.

 
Es sollte nicht perfekt werden, was uns dann auch gelungen ist. Dazu waren die finanziellen Mittel zu knapp, der Mitarbeiter zu wenig, die Zeit zu kurz, der Kontakt zu politisch arbeitenden und anderen Gruppen zu schwer herzustellen und der Englische Garten einfach zu nah.

 
Nützlich, nützlich dieses Buch, nimmt es dir auch nicht die Mühe, Sachen selbst herauszufinden u. zu erfahren. Ganz sicher wirst du Sachen vermissen, die hier nicht drin sind. Ganz sicher sind Sachen falsch oder haben sich geändert. Schreib uns oder komm vorbei. Wir werden im BLATT - 8 München 22, Adelgundenstr. 18, Tel. 089/223 221 - einen Kasten aufstellen, in dem wir all die Informationen sammeln.

 
Das Buch soll jedes Jahr erscheinen. Stand ist Juli 1975.

 
Es kostet 5 Mark, wenn du es in der Region München kaufst. (Wegen des komplizierteren u. aufwendigeren Vertriebs kostet es außerhalb 7 Mark.)

 
Es soll nicht nur für München-Besucher interessant sein, sondern auch (u. gerade) für die Münchner selbst. Es ist ein Gegenbuch zu den üblichen Stadtführern u. zeigt nicht die Gloriositäten einer Weltstadt mit Nerz, sondern gibt die Geschichte und Geschichten von einer bestimmten Seite und aus einer bestimmten Sicht: Unserer.

 
Das Buch hat 2 Teile:

  1. Stadt- und Stadtteilbeschreibungen
    - Gegen den Ausverkauf unserer Wohn- und Lebensinteres­sen
    - Mit unseren Ansätzen von Selbstorganisation
    Angehängt ist jeweils ein kurzes Register mit Tips: politische und andere Kontakte, Kneipen, Einkaufs- und Übernach­tungsmöglichkeiten (Achtung: die Tips, die schon im Text an­gesprochen werden, tauchen in diesem Kurzregister nicht mehr auf - haben wir zu spät gemerkt)
  2. Ein ausführliches Register von A - Z (mit Tips u. Adressen, Kneipen, Läden, Übernachtungen, Kinos, Theater, Flohmärkte, Hausratsammelstellen, Reparaturwerkstätten, Bade- und Ausflugsmöglichkeiten. Treffpunkten, politischen Gruppen, Initiativen … - was du so brauchst u. was des Wissens wert ist.

 
So.
Eine Übersetzung ins Chinesische ist nicht geplant …

 
 

Stadtbuch für München 1978/79

 

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Das zweite Stadtbuch hatte kein Vorwort. Das Vorwort vom ersten Stadtbuch war nach wie vor gültig. Dafür gibt es auf Seite 3 diese Vorbe­merkung:

 

Mit den Fotos war das so ...

Angesetzt war der Mittwoch. An diesem schönen Vormittag saßen die 7 Foto-Mäuse bei einem ausgedehnten Frühstück. Der Tisch war reichlich gedeckt. Die Pflanzen rauschten im leichten Sommerwind. Es war einfach herrlich.

 
So blieb man sitzen, ratschte ein bißchen, aß ein bißchen, rauchte ein bißchen und streckte die zierlichen Näschen in die wärmende Sonne. Und als man sich endlich anschickte, die Ge­schäfte zu verrichten, hatten schon dunkle, violett-grüne Wol­ken den Himmel verfinstert. Als dann der erste Regen­trop­fen die Glut der letzten Zigarette löschte, war’s aus mit den Fotos für’s Stadtbuch.

 
Die anderen Fotos machten Michael + Willi, bis auf ein paar, die lagen noch so rum oder wurden sonstwie ergattert.

 
Dank an die Jutta, die mit 2 Helfern den Olympiaturm erklom­men hat und geknipst hat und geknipst hat und leider versäumt hat, den Film richtig einzulegen. Vergelt’s Gott!

 
 

Mit Blatt durch die Stadt - Blatt-Buch für München 1981/82

 

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Dieses „Blatt-Buch“ hat folgenden Text als Einleitung:

 

Dieses Buch ist gewidmet Herrn Gerhart Baum, Innenminister, der im Frühjahr 1981 die deutschen Städte aus der Luft foto­gra­fieren läßt, damit sie nach einer etwaigen Katastrophe wieder aufgebaut werden können. Herzlichst Pfui Deifi! Lassens eana fei aa fotografieren, Herr Minister!

 
Vor allem aber ist es gewidmet all den lieben Leute, die uns „ihren“ Stadtteil zeigten, sich auf Rennbahnen und ähnliches haben mitschleppen lassen, bei Pannen und Zeitnöten zu fast jeder Tageszeit eingesprungen sind. Die unsere kleine, aber feine Tip-Abteilung bereichert haben. Die uns ihre Privat­­­fotos, Lieder und Gedichte zur Verfügung gestellt, für uns Texte über­setzt haben. Die sich mit und ohne Presslufthammer fotogra­fieren und interviewen liessen. Die uns einen ausgegeben haben, wenn wirs nötig hatten.

 
Mehr zu dem Buch im Blatt 200 vom 28.06.1981 auf Seite 11.

 
 

Mit Schwund muaßt rechnen!

Geschichten vom Münchner Müllberg

 

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Die Autorin und Fotografin des Buches, Susanne Klippel, hat ihrem Buch mit den Geschichten und Fotos vom Münchner Müllberg 1980 einen Text vorangestellt:

 

Letzten Sommer bin ich den Müllberg hochgelaufen. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht weil er der höchste Berg in der Gegend ist. Auf dem Gipfel traf ich den Vorarbeiter der Müllbergkolonne, und ich sagte zu ihm: das ist also der Gipfel? Ja, des is da Gipfe, antwortete er. Dort wos‘ jetza stenga, war no bis letzthin a dreißig Meta tiafa Giftsee. Den hamma mit Erdn zuagschütt und überhaupts hamma überol Erdn drauf do. Jetza werma ver­suachn, an Rasn ozlegn. Aba des werd schwierig wern, weils Gras net wachsen mog. Wissens, es strömt nämli Gas aus da Erdn. Schauns, letzte Woch hob i mir an Humus herglegt. Dann hab i mir a Zigarettn ozündt und des Zündhölzl weggschmissn. Da is mir da ganze Humus ind Luft gflong.

 
Vom Gipfel des Müllberg aus sah ich die Oase.

 
 
Im Blatt 187, Seite 27 vom 19.12.1980 wurde das Buch so vorgestellt:

 

Es gibt Menschen, die zu unvernünftig sind, Tiere nur zum Schlachten zu halten. Und Tiere, die zu vernünftig sind, sich einsperren zu lassen.

 
Muttl, Klaus und Benne leben auf einem Bauernhof zwischen Autobahn und Müllkippe.

 
Benne, der Bergmensch, steigt ab und zu auf den Müllberg und findet dort Sachen. Er hat Rechenmaschinen, Föhn, Ballkleider, Anzüge, Plastikketten … „im Wert von 60 000 Markl“ gestapelt.

 
Es gibt einen Staat, der vor allem auf Hygiene bedacht ist. Der möchte diese Oase schon seit zwanzig Jahren weghaben.

 
 

The Frogkillers

 

blaetter/FROG/Blatt-FROG
Der erste, letzte und einzige Groschenroman des Blatts erschien 1983.
Er spielt in einer dystopischen Zukunft, die inzwischen auch schon wieder Vergangenheit ist.

 
Beworben wurde er in Blatt 255 vom 02.09.1983 auf Seite 48:

 

Der Pabst (sic!) heißt HASSO,- UDSSR und USA haben sich eben gegenseitig ausgelöscht,- Großdeutschland annektiert Tessin und Flandern,- BIG FROG steht drüber...

 
FROGKILLERS der erste Blatt - Groschenroman will Sie in das Jahr 2013 entführen, denn der Kampf ist noch nicht ausgefochten.

 
"Es ist zum Wahnsinnigwerden, brüllte der Oberstabsfrosch der Obersten Gemeinheitsleitung”

 
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